Brawe Ressourcen. Vorwort zum »Französischen Sprachführer« (5. Auflage, Bibliographisches Institut 1915)
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Vorwort. In: Französischer Sprachführer. Taschenwörterbuch für Reise und Haus. Von Gaston Monod. Fünfte, neubearbeitete Auflage. Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut 1915. S. V-VI. – Das Vorwort zur sechsten Auflage (1935) ist bis auf kleine Anpassungen gleich geblieben, aus der »fünften« wurde natürlich die »sechste« Auflage, und aus der Passage »die vorliegende fünfte Auflage« wurde »die vorliegende sechste, von unserer Schriftleitung überarbeitete Auflage«.

<Seite V:>

Vorwort.

Die vollständig umgearbeitete fünfte Auflage des Französischen Sprachführers fand in Herrn Gaston Monod und nach dessen Tode auf dem Schlachtfelde in Frau Gertrude Monod zwei besonders geeignete Bearbeiter, die das Werk auf eine neue, in erster Linie praktischen Bedürfnissen entsprechende Grundlage stellten. Die wichtigsten Neuerungen sind darin zu erkennen, daß wir, um vielfach geäußerten Wünschen zu entsprechen, dem Buche äußerlich ein handlicheres Format gaben und, um es auch für Nichtkenner des Französischen mit Nutzen verwendbar zu machen, jedes französische Wort mit einer leichtfaßlichen deutschen Lautumschreibung für die Aussprache versahen. Der Wortschatz und die Redensarten berücksichtigen ausschließlich die Sprache des täglichen Lebens und vorwiegend die Bedürfnisse für Reise und Aufenthalt in Französisch sprechenden Ländern. So haben unter anderen die Kapitel Sport, Photographie, Fahrrad und Automobil eine besonders eingehende Berücksichtigung gefunden, da erfahrungsgemäß gerade diese Gebiete für den Reisenden eine immer wachsende Bedeutung gewinnen.

<Seite VI:>

Ein französisch-deutsches Wörterverzeichnis und ein kurzgefaßter grammatischer Anhang beschließen das Werk, das auf wissenschaftliche Anlage und Ausführlichkeit keinen Anspruch erheben will, sondern lediglich einen praktischen Führer für Reise und Haus darstellt. So hoffen wir, daß auch die vorliegende fünfte Auflage eine ebenso gute Aufnahme wie die vorhergehenden finden und neue Freunde gewinnen wird.

Leipzig.

Bibliographisches Institut.


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